Es geht auch ohne Visitenkarten?!

Kategorien: Mrs. Paperless on tour

… aber wie gut?

Bereits bei der Opening Reception (ich berichtete bereits) konnte ich erfreut papierlose Abläufe beobachten. Probleme bei der Nachverfolgung von Messekontakten kennt wohl jeder von Ihnen. Statt Haufen von Visitenkarten zu sammeln, die dann keiner in ein System einpflegt, geschweige denn diese Kontakte zeitnah verfolgt, wurde hier direkt an den Ausstellerständen der Strichcode des Namensschildes abgescannt. Die kleinen Scanner kamen von www.opticon.com bzw. basierten auf dem Validatorsystem.

Einige Aussteller entschieden sich für ein umfangreicheres Angebot der Kontaktgenerierung. Hierbei wurden Kontakte gleich qualifiziert in „hot“, „warm“ oder „cold“. Zuerst erscheint dies sinnvoll, bei genauer Betrachtung sehe ich aber folgendes:

    • Bei einer kurzen Gesprächsdauer oder Gruppengesprächen dürfte es den (meist jungen) Consultants am Stand schwer fallen, diese Einteilung realistisch vorzunehmen. Besonders dann, wenn diese neu im Unternehmen sind oder gar das Produkt neu am Markt ist und erst einmal grundsätzlich Kontakte nach außen geknüpft werden sollen.
    • Die direkte Übermittlung an das unternehmensinterne CRM wäre eine sinnvolle Ergänzung.
    • Weitere Anmerkungen oder Stichworte zu einem potentiellen Kunden können nicht zusätzlich eingegeben werden.

Programmierseitig dürfte eine Verbesserung des Scansystems kein Problem darstellen.

Um dieses System nicht nur aus der Ferne zu beurteilen, habe ich auch meine Daten scannen lassen. Hinterlegt wurden nur die Kontaktdaten, Firmengröße und Branche. Meine Gesprächspartner konnten nirgendwo vermerken, ob ich einen Ansprechpartner suche, konkrete Produktfragen habe, oder wie meine Kunden definiert sind, denen ich das Produkt verkaufen möchte.

 

Was war also die Folge? Es wurde doch wieder mit Zetteln und Visitenkarten gearbeitet und die angestrebte paperless world stand hinten an. Mein weiterer Verbesserungsvorschlag an dieser Stelle: wenn die Daten direkt  in real time in das CRM eingepspeist würden, könnte der Consultant Ergänzungen gleich einfügen, anstatt  dass im Nachgang per Mail herausgefunden werden muss, was das genaue Interesse des Kunden war oder gar einfach unselektiert Newsletter versendet werden. Ich würde es als potentieller Kunde sehr schätzen, wenn ich direkt zu meinem Anliegen kontaktiert würde. Über weitere technische Entwicklungen berichte ich in den nächsten Artikeln.

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Welcome to BoxWorks Mrs. Paperless
BoxWorks – Der erste Konferenztag

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