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Nachhaltigkeit im Büro

Nachhaltigkeit im Büro

Nachhaltigkeit im Büro

Posted by Andrea Kaden in Büroorganisation, Gesundes Arbeiten 29 Nov 2014

Nachhaltigkeit im Büro spart Geld und CO2-Ausstoß

“Bitte drucken Sie diese Email nur aus, wenn es unbedingt nötig ist”: Dieser Hinweis, verbunden mit den Informationen, wie viel Wasserverbrauch und CO2-Ausstoß bei Herstellung, Vertrieb und Entsorgung des Papiers anfällt, findet sich immer häufiger in der elektronischen Post. Und auch außerhalb von Umweltschutz-Organisationen, ökologischen Industriezweigen und grünen Suchmaschinen. Letztere sind jene Google-Alternativen, die Ihre Gewinne teilweise für ökosoziale Projekte spenden oder umweltverträgliche Angebote zuerst auflisten. Ökologie findet aber nicht nur in der Großindustrie statt, sondern auch im Büro. Dafür stehen zum Beispiel:

 

  • Ökologische und soziale Gesichtspunkte beim Einkauf der Büroausstattung
  • Nutzung von Energiesparmöglichkeiten
  • Umweltschonende Heizungs- und Belüftungssysteme
  • weitgehend papierloses Büro
  • Verzicht auf Einwegprodukte und Vorrang für Recycling wo immer möglich
  • Nutzung von Secondhand-Produkten und Gebrauchtmöbeln
Bei Unternehmen die „grün“ denken und handeln gewinnt bei Neuanschaffungen im Büro nicht immer der günstigste Anbieter. Oft ist der Fachhandel vor Ort oder in der Region insgesamt günstiger in einem volkswirtschaftlichen, ökologischen Sinn. Im Vergleich zum global vernetzten Online-Versand garantiert der lokale Händler kürzere Transportwege und damit weniger Energieverbrauch sowie Schadstoffausstoß. Produziert und transportiert er zudem nach umweltschonenden Gesichtspunkten und zahlt existenzsichernde Gehälter, trägt er damit zum regionalen Wertschöpfungskreislauf auch in der Region bei. Und ich finde zurecht können solche Unternehmen stolz sein und sollten bei Einkaufsentscheidungen besonders berücksichtigt werden, insbesondere natürlich, wenn man selbst ökologische Werte vertritt und damit auch wirbt.

 

Bei der Begleitung eines Kunden bei der Umstrukturierung der administrativen Abteilungen seiner Firma und entsprechender Neugestaltung der Büroräume hat dieser sich bei der Einrichtung für KAISER+KRAFT entschieden. Um ehrlich zu sein, hatte ich von dem Unternehmen vorher noch nicht gehört, habe mir aber von meinem Kunden seine Beweggründe erläutern lassen und dabei gelernt, dass dieses Unternehmen zu den führenden in seiner Branche gehört, die nach diesen Prinzipien agieren. Unter http://www.kaiserkraft.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/ informiert das Unternehmen über einige Grundsätze. Im Spezialversandhandel zwischen Unternehmen (B2B) ist die “TAKKT-Gruppe” in Europa wie den USA und Kanada der Marktführer. Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umweltschonung sind Teil des Kerngeschäfts – und zwar mit Blick auf die gesamte Lieferkette!

 

Secondhand Möbel fürs Büro sind zwar eine Möglichkeit die Umwelt zu schonen, persönlich sehe ich da jedoch sehr enge Grenzen. Denn die Büroeinrichtung und Büromöbel sollen auch schön sein, denn ganz vereinfacht gesagt eine schöne und ergonomische Arbeitsumgebung erhöht die Motivation, beugt Erkrankungen vor und stellt auch eine Wertschätzung der Mitarbeiter da. Menschen verbringen so viel Zeit im Büro, sind aufgefordert acht Stunden und mehr Höchstleistungen am Arbeitsplatz zu bringen, da ist es meiner Ansicht nach völlig kontraproduktiv an den Arbeitsmitteln, wozu auch die Einrichtung gehört, zu sparen und übertrieben gesagt, den Mitarbeitern das hinzustellen, was ohnehin an Mobiliar noch irgendwo im Hause herumschwirrt. Und Mobiliar nur zu kaufen, das irgendwo, irgendwie gefertigt wurde, die halbe Welt umrundet hat, häßlich ist und obendrein vielleicht noch giftige Dämpfe ausstrahlt, aber günstig ist, ist sehr kurz gedacht.

 

Insbesondere, weil sich auch neue Artikel für die Büroeinrichtung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und beschaffen lassen. Bei Produkten aus Holz geht es zum Beispiel um das FSC-Zertifikat. Es steht für Forest Stewardship Council und garantiert, dass dieses Material aus einer verantwortungsbewussten Waldbewirtschaftung stammt. Es geht weiter mit einem Bewertungsverfahren, das die Lieferantenkette bewertet an Kriterien wie Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Das sind die Grundlagen für Energieeffizienz und CO2-Reduzierung. Unvermeidbare Kohlendioxid-Emissionen lassen sich zudem durch Umweltprojekte kompensieren.
Alles, was Strom benötigt, lässt sich in energiesparender Version beschaffen. Ob es Glühlampen sind oder Computer-Bildschirme: Alles gibt es in Varianten, die ohne weiteres 30 bis 50 Prozent und manchmal sogar 70 Prozent weniger Strom verbrauchen. Sie sind in der Anschaffung gar nicht so viel teurer sind als die “Energiefresser”. Und wer kaufmännisch richtig rechnet, weiß: Das billige Produkt ist in Wahrheit das teure. Das gilt auch für die kleinen Artikel auf dem Schreibtisch: Eine Büroklammer, die zehnmal benutzt wird, ist nicht nur ökologisch günstiger, sondern für den Unternehmer in der Gesamtbilanz auch profitabler als die Büroklammer, die schon nach dem zweiten Gebrauch in den Mülleimer wandert.

 

Recycling schützt Ressourcen – allerdings nur dann, wenn Computer oder Drucker wieder sortenrein in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt werden können. Billiggeräte sind oft unzertrennbare Gebilde aus Plastik und Metall, die nur als Ganzes auf die Müllkippe wandern können. Und wer in der Büroküche Kaffee und Tee aus dem Fair Trade Handel aufgießt, handelt auch global ökologisch verantwortlich.

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